Warum eigentlich Yogalehrer?

Ja, warum eigentlich Yogalehrer. Ich koennte jetzt genauso gut fertig studierter Öko Agraringeneur, Waldorferzieher in Neuseeland oder mit Pferdekarawane reisender  Schauspieler und Gaukler und Musiker in Mexiko sein.

Also warum?

Also zum einen die Verkettung spezieller Ereignisse die als Ursache und Wirkung mich genau hier genau das werden lassen.

Zum anderen das Gefuehl der Intensitaet. Es gibt meiner Meinung in jedem Menschen einen unsichtbaren  Kompass. Der leise vor sich hinexistiert. Still und unbeachtet von den meisten Menschen. Aber genau wie jeder Mensch traeumt und sich nur manche Menschen an ihre Traeume erinnern oder sich deren Bewusst sind, spueren auch nur manche Menschen diesen Kompass tief in sich leuchten. Oder verstehen ihn zu lesen und zu deuten.

Kompass_trans.png

Dabei ist er wichtigste was wir in uns tragen. Er ist was in der tiefen Dunkelheit der Nacht entweder in die Verzweiflung treibt oder uns ein Laecheln aufs Gesicht zaubert. Er ist was wir versuchen zu verdraengen. Er ist was sich Unterscheidet von allem was uns Gesellschaft, Familie und Schule als ausgetretene Pfade anbieten. Er ist was uns unterscheidet. Und alles verbindet.

Er ist was uns koerperlich und psychisch erkranken laesst wenn wir ihn durch Ablenkung und Beschwichtigung, durch Brot und Spiele, Zucker, Shopping und andere Attrapen versuchen zu ersetzen.

Und keiner kann tatsaechlich ignorieren, ihm letztendlich entkommen. Er ist die letztendliche Frage ob du ehrlich bist zu dir Selbst. Er ist der letzte entscheidende Test ob du am Ende deines Lebens verbittert oder mit einem tief zu friedenen laecheln auf deinem Gesicht diese Welt verlassen kannst.

Mich hat er das erste mal besucht vor 3 Jahren nach einer Woche fasten mit einem Wochenende allein in der Wildniss. Was in nahezu allen indigenen Kulturkreisen weltweit als Visionssuche bekannt ist. Ein Ritual um tatsaechlich erwachsen zu werden. Ein Moment undem ich feststellte das Sesshaftigkeit in Deutschland zu dem Zeitpunkt eine Luege war die ich mir selbst erzaehlt hatte und anderen auf ihren Wegen nach gelaufen war.

Und das zweite mal leuchtete er gluehend auf fuer mich in die Richtung Yogalehrer als ich vor 2 Jahren in Suedamerika nach einer aufreibenden Beziehungsjagd in der Finca San Pedro in einem Tantra Workshop endete.

Der Workshop wurde nach dem ersten Tag gecancelt. Niemand unterrichtete Yoga hier zu diesem Zeitpunkt. Also unterrichtete ich mich selbst. Das Zirkus – Theater – Pferdekarawane durch Mexiko Projekt meldete sich seit Monaten nicht zurueck. Und Backpacken einfach so war mir zu langweilig. Die Beziehung die nie eine war lag nun eindeutig zerbrochen vor meinen Fuessen. Und ich hatte da mal ein echtes existentielles Problem. Ich realisierte ich konnte ueberall auf diesem Planeten alles sein was was ich sein wollte aber nix fuelte sich so bis jetzt wirklich richtig an. Suedamerika wars irgendwie grad nicht. Was denn bitte dann?

Also stiefelte ich auf den hoechsten Berg dieser Region. Alleine. Nur mit mir selbst. Und einer Frage im Kopf:

Wenn ich tatsaechlich. Alles, wirklich alles, ueberall auf diesem Planeten sein koentte?

Was ist die hoechste, schoenste, grossartigste Version von mir Selbst die ich in diese Existenz manifestieren kann?

Und auf der Bergspitze, alleine, mit Wind im Haar kam die Antwort auf ganze leisen Samtpfoten, kaum hoerbar. Belaechelt von meinem Verstand.

Ich wollte Tantralehrer werden und an den Paradiesstraenden dieser Welt Sexualitaet und Yoga unterrichten.

Alles klar. Abwehrmechanismus: Laecherlichkeit. Der Verstand meinte unmoeglich. Aber der Kompass schlug eindeutig aus. Leuchtete in mir klar auf. Der Samen war gepflanzt. Die Stimme in mir wurde lauter und mutiger.Und dann auf einmal konkret. Pragmatisch. Ich entschied mich gegen meine Vernunft und buchte ein Ticket ungefaehr auf die andere Seite der Welt.

Und blieb dann fuer sieben Monate in Thailand und machte eine Yogalehrerausbildung. Mein notwendiger Zwischenschritt. Der sich als viel mehr als nur ein Zwischenschritt heraus kristalisierte.

In Kolumbien fuehle ich vor zwei Jahren wie gut mir Yoga tat. Und jetzt realiesere ich wieder hier in Kolumbien, welche grossartige Erfahrung, welche Magie es in sich birgt diesen Samen der Transformation in anderen zu pflanzen.Wie viel ich selbst durch lehren lerne. Durch andere Leben. Und dadurch ihr inneres aufbluehen zu bestaunen. Die Welt und menschliche Existenz birgt so viele faszinierende Wunder. Und da ist so viel Dankbarkeit in mir. Diese Wunder Tag fuer Tag weiter und tiefer entdecken zu koennen.

Und die beste Moeglichkeit das zu erleben und anderen dieses Geschenk zu geben ist fuer mich momentan als Yogalehrer… ;o)

Deswegen bin ich momentan Yogalehrer – NAMASTE…

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