Scherben auf weichem Gras

Wir bauen es auf damit es in sich zusammenfällt.

Nix von Bestand, Nichts was hält. Wir bauen um zu zerstören was uns gefällt

Was uns erhält.

Ist das Herz, lebendigen Schmerz. Wieder verloren gegangene Krieger.

Wieder entschieden zu verlieren. Schlacht für Schlacht streifen wir durch die Welt.

Nix von Bestand, Nichts was hält Wir bauen um zu zerstören was uns gefällt

Was uns erhält.

Ist der Glauben, die Hoffnung auf den Kreis, das sich drehende Rad, auf eine weitere Chance. Zu verstehen, uns tiefer zu sehen.

Und so kreisen wir weiter im luftleeren, ewigem Raum. Brandender Meeresschaum in der Undenlichkeit.

Und in unserem Spiel. Mit dem Kopf im Sand immer an der Wand entlang, fallen wir weiter. Gefallener Reiter. Kämpft nicht mehr, verhällt und gefällt nicht mehr und verhallt.

Und so bauten wir auf was uns nun zerfällt. Nix von Bestand, Nichts was hällt. Wir bauen weil die Zeit zerstörrt was uns gefällt.

Was uns erhällt

Ist das scheinende scheinbar immer verweilende, zuschauende Selbst. Das schmunzelt und dem es noch scheinbar. Gefällt das schmunzelt. Alles erahnt und niemals zerschellt.

Nur Welle und Welle in Ewigkeit am Strand verlaufen sieht.

Sieht nix von Bestand nichts was hällt. Wir bauen um zu zerstören was uns gefällt.

Bis uns dämmert. Das Rad dreht sich ewig so weiter. Bis es dämmert.

Das mit jeder Umdrehung des Rades.

Der Raum sich langsam… Erhellt.

 

 

Werbeanzeigen

2 Kommentare zu „Scherben auf weichem Gras

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s